Christine Lengtat – Galerie

Malerei

Christine Lengtat, Hirn, 2013

   OT, 100x70, Disp. auf Leinwand, 2022

OT II, 60x70, Acryl/Disp. auf Lwd., 2021

OT I, 70x60, Disp. auf Lwd. 2021

Christine Lengtat, Hirn, 2013

    Hideaway, 70x100, Acryl Disp. auf Lwd., 2021

Triptychon: Befreiung 1-3,
30x30, Acryl Disp.-Lwd., 2018



Weiher, 50x70, Acryl Disp., 2020

Shyld, 30x30, Acryl Disp., 2020

Luca, 70x100, Acryl Disp. auf Lwd. 2020

Aufbruch, 70x90, Acryl Disp.-Lwd., 2017

Winter, 24x30, Acryl Disp./Lwd., 2018
OT, 20x20, Acryl. Wachs/Lwd, 2015

heim, 30x70, Acryl Disp.-Lwd., 2017 

Harruna am Hafen, 90x90, Acryl Disp. auf Lwd., 2020

St. Marien, 90x90, Acryl Disp./Lwd., 2016

OT, 90x90, Acryl Disp.-Lwd., 2017

The Moment, 90x90, Acryl Disp./Lwd., 2017

Corona-Kid, 40x50, Acryl Disp./Lwd., 2020

Jo, 24x30, Acryl Disp./.Lwd, 2019

Anja, chronisch erschöpft, 24x30, Acryl Disp. auf Lwd., 2020

Abend in Fahren, 60x70, Disp. auf Lwd., 2021

Quall, 50x50, Acryl Disp./Lwd. 2017

In The Garden Green, 50x70, Acryl Disp.-Lwd., 2019   F., 40x50, Acryl Disp./Lwd., 2019

Arthur errötend, 50x70, Disp./Lwd.

Girl, 24x30, Acryl Disp. auf Lwd., 2020

November Move, 24x30, Acryl Disp. Bleistift auf Lwd., 2019

Ursula, 50x70, Acryl Disp./Lwd., 2019

Guy, 24x30, Acryl Disp. auf Lwd. 2020

Käfrig, 90x90, Acryl Disp./Lwd., 2017

Frühstück, 90x90, Acryl Disp./Lwd. 2017   Nachtstück, 90x90, Acryl Disp.-Lwd.2016

OT, 45x45, Acryl Grafit/Lwd., 2014

Animal, 50x70, Acryl Disp. auf Lwd., 2020

Marlene, Polizistin, 40x50, Acryl Disp. auf Lwd., 2020

Ant, 60x80 Acryl Disp.-Lwd., 2017

Arbeiten auf Papier

Unsafe Contained – Rauminstallation

Improvisationen 1-6, 43x61, Mixed Media auf Papier, 2018

Sicherheit, 43x61, Tapes Acryl/Papier, 2013

Grenzgänger, 43x61, Tapes Acryl u.a./Pappe, 2013 

Grenzgang 1-3, 30x30, Tapes Gouache/Papier, 2013

      

Christine Lengtat, Hirn, 2013

Haupt, 31x16x22, Objekt, Styropor, Absperrband, 2018


"Unsafe Contained" 
(Rauminstallation für "Unterstadt")

Mixed Media 2013-18


Was passiert mit Erinnerungen und Dingen, die wir verwahren, verschließen, vergessen? 
Entwickeln sie ein Eigenleben? Werden sie uns gefährlich, wenn wir uns ihnen nähern? Oder werden sie gefährlich, wenn wir das nicht tun? Gibt es verborgene Schätze? Welches Risiko sind wir bereit einzugehen? Wo lauert die größte Gefahr? Und was bietet Schutz?

Formal setzen sich zeichnerisch-grafische Ideen dreidimensional fort und korrespondieren im Raum. Schwarz und Gelb bilden den größten Kontrast, wie Pech und Schwefel eine explosive Mischung. Sie werden üblicherweise zur Warnung eingesetzt und sind in dieser Funktion jedem vertraut. 

Mobirise

Unsafe Contained, Rauminstallation, Wismar, 2018
Weitere Fotos...


Fotoarbeiten

communicate

9-teilige Fotoarbeit (je 30x30), 2021

In "communicate" geht es um das Ringen, die Auseinandersetzung mit gegensätzlichen Strömungen, Impulsen und Überzeugungen. Neben Atemschutzmasken und Absperrband gehören Einmalhandschuhe zu den Materialien, die in der Corona-Krise plötzlich eine riesige Verbreitung fanden. Ein Synonym für Schutz, Abstand, Verbergen/Verhüllen, Angst vor Berührung. In meinem Haushalt gibt es sie in schwarz und weiß. Ich verwende sie in meiner Fotoarbeit als Ausdruck für Polaritäten bzw. die sich verschärfende Polarisierung in unserer Gesellschaft und gehe Fragen der Auseinandersetzung, Annäherung, Akzeptanz in einem brisanten Umfeld nach.

Rescue Basket - Rescue Skills

11 Fotografien, je 40x30, Pigmentdruck auf Hahnemühle, 2021
Auf der Suche nach einer Ausdrucksform, die von der Besonderheit des Erlebens in der Coronakrise erzählt, begann ich im Frühjahr 2021 mit einem Kunstprojekt mit dem Titel "Rescue Basket". Ich bat Menschen in verschiedenen Lebenssituationen zu beschreiben, was für sie jetzt wichtig wurde: Welche Werte hatten sich verschoben, was empfanden sie als rettenswert bzw. wichtig zu erhalten, welche Symbole fanden sich dafür? Als Auffangbehälter hierfür diente ein Korb, den ich aus Absperrband gefertigt hatte, als Zeichen für die Verwandlung von Trennendem und Abgrenzendem zu einem Halt gebenden und bewahrenden Objekt.
Entstanden ist eine Fotoreihe, die für alle Beteiligten überraschend ist. Es kamen Dinge zusammen, die in der Zusammenstellung die Unvorhersehbarkeit der individuellen Erfahrungen widerspiegelt und den Betrachter*innen einen Einblick ermöglicht, den sie auf ihre ganz eigene Weise interpretieren können. Mir geht es besonders um die Stimmung, die sich über die Bilder vermittelt.
Die Arbeit steht in engem Zusammenhang mit meiner Videoarbeit "Rescue Basket".

Sören (Softwarearchitekt) - Lieblingstätigkeiten
Martin (LKW-Fahrer und Student) - "Der Fuchs in der Brandung"
Amrey (Bauzeichnerin) - "Cater und Maus", fand "Schatz" während des Weihnachtslockdowns
Maria (Klinikärztin) - Angst um die Kinder, die gleichzeitig den größten Trost spenden
Emil (Schüler) - "Da war Cäptin Zukunft"
Jo (Reifenhändler) - Freunde fehlen - Traum von der Freiheit auf See
Stefan (Kulturmanager) - Handwerk statt Konzerttournee
Rina (Kunsttherapeutin) - Wachsen und wachsen lassen
Marie (Verwaltungsfachangestellte) - Heimliche Treffen bei Kerzenlicht

Renate (Betriebswirtin und Yogalehrerin) - Welche Befreiung, mehr im eigenen Takt zu leben

Ela (Softwareentwicklerin) - Feier der Genesenen


Videoarbeiten

Mobirise

Rescue Basket, Christine Lengtat, Video, 9 min, 2020

Die Videoarbeit betont den Faktor Zeit und stellt eine Verbindung von Naturhaftem und Künstlichem her. Das Material – Absperrband – steht für die Situation in der Corona-Krise, die Notwendigkeit von Abgrenzung und Warnung, allgegenwärtig im öffentlichen Raum. Das "Verhäkeln" transformiert: aus fragilem, instabilem Flatterband wird ein Halt gebendes, festes Objekt. Abgrenzendes, signalhaft Fernhaltendes wird zu Verbindendem; Zurückweisendes zu einladend Bergendem. Der Fluss als Symbol ständiger Bewegung und Erneuerung bei gleichzeitiger Permanenz und Ruhe spiegelt den Flow des Schöpferischen und bildet den naturhaften Gegenpol zum künstlich erzeugten Flatterband. Das Häkeln als Handarbeitstechnik, die Geduld und Ausdauer braucht und gleichzeitig für die Transformation steht, bringt Handlungsfähigkeit zum Ausdruck. Die Langsamkeit und Länge des Films weist auf die nicht zu beschleunigende Realität in der Bewältigung der Krise. (Rescue Baskets finden Verwendung in der Seenotrettung. Eine der frühesten Geschichten über einen Rettungskorb ist die Bergung des Findelkindes Moses, Altes Testament.)

Das Versprechen, Christine Lengtat; Stefan Ostermeyer, Video, 1:14 min, 2020

Die Videoarbeit "Das Versprechen" thematisiert Heilung aus scheinbar kindlich-naiver Persektive. Die Szenerie entspricht dem Wunsch nach Natürlichkeit. Berührungen, Klänge, Licht, altvertraute gesungene Worte treffen in einer magischen Szene auf die populären Pillen der Homöopathie und zeigen Parallelen auf zwischen dem "mütterlich" wirksamen Versprechen im Trostlied und dem Glauben an die Wirksamkeit der Alternativmedizin. Dabei spielt der Film mit "zauberischen" Voraussagen – Beschwörungen, die einen Effekt im Sinne eines Placebos entfalten. Die hier aufgestellten Behauptungen sind weder versteh- noch verifizierbar.

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